Reviews & Interviews 2014/2015

IL POPOLO DEL BLUES (IT), 2015/04/30: The Dad Horse Experience - Best of.

Esce soltanto in vinile questa raccolta di "Gospel da cantina lasciato dal cielo". Così definisce la sua musica il tedesco Dad Horse Ottn che ha compilato un’antologia delle "sue più belle melodie 2008-2014". Cantante, banjoista e autore, Dad Horse propone un linguaggio blues dal sapore roots dove non manca un gusto tex-mex, passi di tango, ironia e un po’ di teatralità circense. Così dalla prateria solitaria evocata in brani come Gates Of Heaven, Dead Dog On A Highway, Waiting At The Turnpike, In My Time Of Dying, si passa alle evoluzioni teatrali da tendone come The Moonshiner, Merchandise Song, Wtc Song. Un linguaggio tutto da scoprire che evidenza quanto di buono può nascere in Europa sulle orme della tradizione di Oltreoceano. (Michele Manzotti)

TRASHROCK MAG (GER), 2015/04/20: The Dad Horse Experience - Best of LP.

The Dad Horse Experience veröffentlichen eine Best-of-LP, die ihrem Namen gerecht wird und einen wunderbaren Überblick über das bisherige Schaffen des Kellergospel-Pioniers gibt.

Dad Horse Ottn ist ein musikalischer Spätzünder. Mit 39 Jahren erst lernte er Banjo zu spielen. Als er das Instrument beherrschte, wurde er als The Dad Horse Experience professioneller Musiker. Und das mit einigem Erfolg. Denn sein Bluegrass und Kellergospel führte ihn nicht nur mehrmals durch ganz Europa und ins Heimatland seiner Musik, den USA, sondern auch nach Russland und Australien. Dad Horse Ottnkommt also ganz schön herum mit seiner Musik. Und das zu Recht. Denn The Dad Horse Experience schaffen etwas, was vielen Musikern und Bands nicht gelingt: sie haben einen eigenständigen Sound. Man hört die Musik der The Dad Horse Experience und weiß sofort, dass es ihre Musik ist und nicht die einer anderen Band. Das liegt zum einen natürlich an Dad Horse Ottns Gesang, der einen starken deutschen Akzent aufweist, aber auch an der Schwermut, der allen Songs innewohnt. Hinzukommen die Texte, die oft von einem schrägen Humor zeugen. Sowas gefällt mir.

Und deshalb bin ich auch so glücklich über die vorliegende Best-of-Compilation. Diese enthält seine "schönsten Melodien von 2008 bis 2014" und ist vor allem für die Vinyljunkies gedacht, die eine CD nicht einmal mit einer Kneifzange anfassen, geschweige denn, sich so einen Tonträger ins Regal stellen würden. Das Album enthält die besten Songs aus den bisher ausschließlich auf CD vorliegenden Alben "Modern Sounds in Country & Gospel music", "Too Close to Heaven" und "Dead Dog on a Highway". Dabei sind auch meine Favoriten "Kingdom it will come" und "Ganz war ich nie". Als besonderes Schmankerl und exklusive Neueinspielung wird die Sammlung von einer zusammen mit Remco Reed als Duett eingesungenen elektrischen Fassung des Folk-Klassikers "The Moonshiner" gekrönt. Tolle Zusammenstellung. Also, wer die genannten Alben noch nicht besitzt, sollte hier zugreifen. Es gibt zudem eine auf 100 Stück limitierte Pressung in mint-grünem Vinyl. Wer die haben will, sollte sich beeilen. Sind bestimmt gang fix weg. (Falk Fatal)

AMERICANA-UK (UK), 2015/04/13: DAD HORSE EXPERIENCE "BEST OF - SEINE SCHONSTEN MELODIEN" - The Theatre of the Gutter

Producing a best of compilation spanning the years 2008 to 2014 on limited edition vinyl and even more limited edition mint green vinyl sounds an odd model but the Dad Horse Experience, which is ostensibly the work of German lone banjo man, Dad Horse Ottn, seems strangely apt. The music is selected from a plethora of albums but is largely banjo tunes that swing between the tropes of Waitsian country plunks to Weimer Republic Cabaret camp. It attains quite a feat of being both high theatrical and guttural at the same time. Original tunes are mixed in with mostly American folk tradition but the Germanic elements of Dad Horses’s voice lend a welcome difference to the standard Bluegrass Country fair. Dad Horse has built a narrative in both his act and music which creates visions of a wanderer of dirt tracks and smoky cabarets, a cracked voice shaking a rusty tin can. It’s almost too compelling to ignore. (Matthew Boulter)

ROCKTIMES (GER), 2015/04/13  The Dad Horse Experience / Best Of.

Jaja, der aus Bremen stammende Dad Horse Ottn hat definiv jede Menge Spaß in den Backen. Oder ist er einfach nur mutig und mit äußerst gesundem Selbstvertrauen ausgestattet? Denn nach diversen (auch Split-) Singles, einer EP, zwei Studio- und einem Livealbum eine "Best Of..." rauszubringen, suggeriert entweder Verkaufszahlen in sechsstelliger Höhe, einen durchaus ernstzunehmenden Anfall von Größenwahn oder... ja, das von mir vermutete große Maß an Selbstironie und sehr sympathischem Humor.

Nun ist mir das erste Album des Hansestädters zwar nicht bekannt, aber knapp die Hälfte der hier vertretenen Tracks sind unter anderem auch auf dem Zweitwerk Dead Dog On The Highway zu finden. Und nicht nur dieses Wiederhören macht jede Menge Spaß, nein, auch die Songs der ersten Scheibe ("Too Close To Heaven", 2008) lassen erst gar nichts anbrennen. Falls der Mann noch eine Vorstellung benötigt: Live ist der Bremer zumeist alleine mit Banjo, Mandoline, Kazoo und Perkussion unterwegs, bringt sowohl bzgl. der Musik als auch Sprache meist holprige Nummern aus den Bereichen Country, Gospel und Folk zum Besten.

Dies allerdings schon wieder auf so verquer-chaotisch-sympathische Art, dass man eigentlich gar nicht anders kann, als sich die Tracks mit einem breiten Lächeln auf den Lippen genüßlich durch die Hirnwendungen und -windungen rasen zu lassen. Was man dem Norddeutschen keinesfalls absprechen kann ist, dass er mit massenhaft Enthusiasmus und Inbrunst bei der Sache ist. Dass dann hier und da mal was in Richtung Gesang oder englischer Aussprache daneben gehen kann, wird schnell und gerne verziehen.

Denn das von Dad Horse Ottn kreierte Gesamtbild ist dann doch wieder in sich stimmig und auf - wenn auch sonderbare Art - überzeugend. Dazu kommt, dass der Mann gewisse, bei dieser Art von Musik eher nachteilige, Aspekte wie Herkunft und Akzent ganz bewusst in eine vollkommene Eigenständigkeit und somit zu seinem Vorteil umgewandelt hat. Einerseits zum Schreien komisch, andererseits schon wieder bewundernswert ist beispielsweise seine Version des Led Zeppelin-Songs In My Time Of Dying, die, würde man den Original-Song bzw. Text nicht kennen, wohl von niemandem den ehemaligen Rock-Göttern zugeordnet werden könnte.

Um sich einen Eindruck von dem Humor Ottns zu verschaffen, seien nur mal folgende Textzeilen (aus "Lord Must Fix My Soul") aufgeführt:

»I loved Mollie Lowry

but I stabbed her with my bowie...

My mama taught me the bible

so I shot her with my rifle...

I've got a dog named Louie

well I turned him into chop suey...

Lord must fix my soul

turn my shit into gold...«

Ganz sicher ist Dad Horse Ottn bzw. The Dad Horse Experience keine Geschichte für jedermann, ganz sicher Geschmackssache. Oder - wie ich im Review zu weiter oben erwähntem Album bereits schrieb - eher was für Leute, die einerseits auch mal über den Tellerrand hinausschauen können und sich andererseits zum Lachen nicht unbedingt in den Keller zurückziehen müssen.

Passend dazu wurde er (gemäß Angaben auf seiner Homepage) bei der Einreise für eine US-Tour am Flughafen in Detroit von den Einwanderungsbehörden abgepasst und wieder nach Hause geschickt. Aber don't worry, Dad Horse, die haben dich bloß (noch) nicht richtig verstanden. Der "Wayfaring Stranger" wird "Through A Hole" irgendwann auch dort Staub aufwirbeln, "The Moonshiner" treffen, den "Dead Dog On The Highway" aufsammeln und (nach Zwischenstopp inklusive "Waiting At The Turnpike") an "The Gates Of Heaven" dort ebenfalls festellen: "Ganz war ich nie"!

Wieder mal kurios, aber nichtsdestotrotz wieder mal richtig klasse! (Markus Kerren)

SLUG MAGAZINE (USA), 2015/04/02: REVIEW: BEST OF THE DAD HORSE EXPERIENCE.

Dad Horse Experience = Hank Williams + Earl Scruggs + Tom Waits

Dad Horse Ottn is a bit of a late bloomer. At the age of 39, Ottn learned to play the banjo and dedicated himself to being a traveling musician. A German playing traditional American gospel music mixed with stories and original songs, you can't help but listen. Preaching what he calls the "Keller Gospel" or Cellar Gospel, Ottn preaches his own brand of redemption. Confessional lyrics with a Sons of Perdition–meets–Johnny Cash tone, Ottn croons quirky Appalachian blues with a strong accent. I discovered Ottn's music a couple years ago and this "best of" is a nice highlight of his work. Songs like "Kingdom It Will Come" and "Ganz war ich nie" are my favorites on the album, poetic profanity of a sullied soul seeking absolution. I don't believe in god, but I believe in what Ottn has to say. (Alex Cragun)

WESER-KURIER (GER), 2014/02/09: Missionar mit Banjo und Basspedal.

Horst Dieter Ottn alias „The Dad Horse Experience“ ist Musiker. Mit Banjo und Fußorgel zieht der 52-Jährige durch die verrauchtesten Kneipen Europas – zu Hause im Bremer Viertel ist er nur wenige Monate im Jahr. Sein „Keller-Gospel“ brachte ihn bis nach Australien und West Virginia, wo er Crystal-Meth-Köche und Puritaner kennenlernte. Nachdem ihn Drogen und Alkohol fast zugrunde gerichtet hatten, fand er in der „White-Trash“-Kultur der amerikanischen Südstaaten zu sich selbst. Max Polonyi unterhielt sich mit Ottn über Religion und Musik und fragte ihn, wo auf der Welt es sich am besten lebt.

Herr Ottn, Kaffee oder Whisky-Cola?

Horst-Dieter Ottn: Definitiv Kaffee.

Trinken Sie keinen Alkohol?

Nein. Kein Alkohol, keine Drogen und keine Zigaretten.

Das klingt asketisch. Essen Sie Fleisch?

Das schon, aber kaum. Und wenn, dann lieber von glücklich gestorbenen Tieren, soweit man das bei Bioware sagen kann.

Hat Ihre Lebensweise etwas mit Religion zu tun? Immerhin nennen Sie sich selbst den „Banjoprediger“.

Ich habe etwas Spirituelles gefunden, als ich vor 15 Jahren clean und trocken wurde. Davor hatte ich gar nichts. Alles, was ich seitdem tue, hat einen gewissen spirituellen Hintergrund. Und ich spreche und singe darüber.

Also haben Sie so etwas wie eine Mission, wenn Sie mit Banjo und Fußorgel ihren „Keller-Gospel“ singen?

Ich habe eine Botschaft, die lautet: Veränderung ist möglich, und es hilft, wenn man etwas hat, woran man glaubt. Ich will aber niemandem vorschreiben, was er denken soll, sondern sage nur: Entscheide dich. Ich erzähle in meinen Liedern Geschichten, die die Leute dazu bringen sollen, nachzudenken.

Glauben Sie an Gott?

Ich glaube daran, dass es hilfreich ist, eine Beziehung zu etwas zu suchen, das außerhalb der eigenen Person ist. Die Kirche oder die Bibel ist das für mich aber nicht, sondern eher etwas wie Spiritualität. Ich halte mich an ein Zitat, das David Bowie zugeschrieben wird: Religion ist für Menschen, die an die Hölle glauben, und Spiritualität ist für diejenigen, die schon mal da waren.

Waren Sie schon mal in der Hölle?

Es gab eine Zeit, in der bin ich tiefer und tiefer in Depression und Drogen abgestürzt. Selbstmordgedanken haben mich tagsüber mehr beschäftigt als die Frage, was ich aus meinem Leben machen könnte. Irgendwann musste ich eine endgültige Entscheidung treffen, Leben oder Tod, und habe mich gegen die Sucht entschieden.

Haben Sie Angst vor dem Tod?

Eigentlich nicht. Manchmal denke ich aber schon: Wie wird es zu Ende gehen? Werde ich von einem Verrückten nach einem Auftritt erstochen? Oder sterbe ich bei einem Autounfall? Wird es weh tun, werde ich jammern?

Sie fliegen ja auch viel.

Genau, Flugzeugabstürze. Ich habe Flugangst. Aber die nehme ich auf mich und versuche, mein Kreuz zu tragen wie ein Mann. Eigentlich bin ich überhaupt nicht scharf darauf, zu fliegen und die Welt zu sehen. Von Haus aus bin ich ein häuslicher Typ.

Wo sind Sie denn zu Hause?

Geboren bin ich in Jever, jetzt lebe ich in Bremen, denn meine zwei Kinder leben hier. Das Viertel ist schön, da ist alles nah beieinander. Man trifft immer jemanden, den man kennt, das ist sehr speziell an Bremen. In Berlin guckt dir keiner in die Augen, in Bremen ständig. Das mag ich.

Und wo auf der Welt sind Sie am liebsten?

Ich bin sehr Amerika-affin. Ich schätze die Gospeltradition des „White Trash“, also der weißen amerikanischen Unterschicht. Das ist eine besondere Kultur der Härte. Sie ist viel einfacher und ein bisschen dreckiger als der Gospel, den wir Deutschen aus Liedern wie „Oh Happy Day“ kennen.

Das müssen Sie mir erklären.

Gewalt, Tod und Armut sind in manchen Teilen der USA viel drohender als bei uns. Sozialversicherungen kennen viele nicht. Das Bedürfnis nach Halt ist deshalb viel größer, und das findet sich in der Kultur wieder. Ich war mehrmals in West Virginia, und da gibt es eine winzige pfingstlerische Kirche. Die Leute fassen im Gottesdienst Schlangen an und trinken Bleiche, um sich zu ihrem Glauben zu bekennen – wie vor 100 Jahren. Sie sind arm, haben amerikanische Flaggen vor ihrer Tür, jedes fünfte Haus ist eine Kirche und jedes zehnte ein Crystal-Meth Labor. Aber sie sind unheimlich nett, gastfreundlich und in ihrem Glauben authentisch. Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt.

Und seitdem liefern Sie den Soundtrack zu dieser Hillbilly-Kultur?

Ich orientiere mich daran, verdrehe und verfremde das Ganze und mache etwas Eigenes daraus. In Deutschland ist es heutzutage schwierig mit Religion und Spiritualität, da ist man schnell das gläubige Schaf oder der Esoterik-Typ. In West-Virginia ist der Hintergrund ganz anders. Da geht ein „God bless you“ viel leichter über die Lippen. Wenn ich Ihnen zum Abschied „Gott segne Sie“ sagen würde, würden Sie vermutlich erst mal zusammenzucken, oder?

Vermutlich. Mit der Musik haben Sie aber in Bremen angefangen. Sie haben einen ungewöhnlichen Stil für die norddeutsche Tiefebene.

Ja. Nach meiner Entscheidung für die Abstinenz wollte ich einfach irgendwas mit meinem Leben tun. Ich ging in die Bibliothek, und da fiel mir ein Lehrbuch fürs Tenorbanjo auf. Das hat mich gereizt. Danach war ich in einem Musikladen im Viertel, doch die Banjos waren über meinem Budget. Aber noch im Laden treffe ich vollkommen überraschend einen Bekannten, der mir erzählt, er habe noch eines im Keller stehen. Das hat er mir dann geschenkt. Einfach so.

Eine göttliche Fügung?

Das kann man so sehen. Und warum nicht? Ich war morgens bereit dafür, etwas zu tun, und das Ergebnis war, dass ich am Abend ein Banjo in der Hand hielt. Und heute bestimmt das mein Leben.

Welche Musik haben Sie mit 17 Jahren gehört?

Die Bands Bauhaus und Birthday Party, mit das Schlimmste an Punkmusik was es damals so gab. Zu der Zeit habe ich in besetzten Häusern gewohnt und die Sau rausgelassen. Drogenpartys und harte Musik waren mein Ding. Aber dann wurden die Drogen härter und die Musik egal, und es ging immer weiter abwärts.

Und was hören Sie inzwischen?

Später habe ich Künstler und Melodien gefunden, die etwas anderes in mir ausgelöst haben. Die „American Recordings“-Alben von Johnny Cash zum Beispiel. Ich dachte immer, Gospel singen wäre peinlich und was für Kirchengänger, aber als Cash das gemacht hat, war es irgendwie cool.

Warum ist es „cooler“, wenn Johnny Cash von Gott singt, als wenn es ein Pastor oder der Kirchenchor tut?

Pastoren, die ich hierzulande erlebe, reden von Erlösung, und ich frage mich: Wovon willst du denn erlöst werden? Wir leicht übergewichtigen Kinder der Mittelklasse ohne große Not und ohne große Schuld. Johnny Cash ist durch die Hölle gegangen. Er hat viele Dinge getan, für die es sich lohnt, sich zu schämen, wie seinen Drogenkonsum. Und er hat sich dafür geschämt. Es ist eine Frage der Authentizität. Wenn er mit seiner alten, verlebten Stimme um Erlösung bittet, dann kaufe ich es ihm ab. Gospel handelt davon, von einem Schmerz erlöst zu werden. Bei Johnny Cash kann ich diesen Schmerz hören, und auch in der Pfingstgemeinde von West Virginia. In den Kirchen hierzulande eher nicht.

Johnny Cash war über Jahrzehnte ein gefeierter Star. Können Sie eigentlich von Ihrer Musik leben?

Ja, gerade so. Es kommt nicht wirklich viel Geld dabei herum, aber ich bin froh, dass es mir reicht und das ich damit auskomme. Das hält mich in Betrieb. Ich bin sehr zufrieden damit, wie es bisher gelaufen ist. Ich habe tolle Touren gemacht und schöne Konzerte gespielt. Aber finanziell gesehen hängt mir die Möhre immer noch zehn Zentimeter vor der Nase.

Wie sind Sie eigentlich auf Ihren Namen gekommen, „The Dad Horse Experience“?

Wenn man den Namen hört, soll man sich fragen: Was ist das denn? So schreibe ich auch meine Lieder. Ich will die Hörer dazu bewegen, sich eigene Gedanken zu machen und die Musik selbst zu interpretieren. Ich möchte ihnen etwas geben, dass sie unbewusst dazu zwingt, es mit Sinn zu füllen. Sie stellen sich dann etwas Eigenes darunter vor. Hoffentlich etwas für sie Sinnvolles. Und dann habe ich mein Ziel erreicht. (Interview:Max Polonyi)